Samstag, Juli 6, 2024

Augenprobleme und Sehschwäche in der Schwangerschaft

Viele Frauen haben in der Schwangerschaft Augenprobleme und Sehschwäche, bei Warnzeichen wie wechselnder Sehschärfe oder Sehverlust sollte sofort der Augenarzt aufgesucht werden.

Augenprobleme und Sehschwäche sind in der Schwangerschaft keine Seltenheit. Jede sechste Schwangere ist dementsprechend während der Schwangerschaft betroffen. Einerseits sind die meisten Beschwerden zwar harmlos und bilden sich nach der Schwangerschaft von selbst zurück. In seltenen Fällen können aber andererseits auch ernsthafte Symptome auftreten. Diese können dann auf einen Schwangerschaftsdiabetes oder eine Schwangerschaftsvergiftung – die Präeklampsie – hinweisen. Bei wechselnder Sehschärfe, Flimmern oder Schatten vor den Augen oder bei komplettem Sehverlust sollten Schwangere sofort einen Augenarzt aufsuchen.

Viele Schwangere bekommen beispielsweise bräunliche Flecken um die Augen herum, die zum Nasenrücken auslaufen. Diese Pigmenteinlagerungen sind harmlos und verschwinden nach der Schwangerschaft von selbst. Seltener kommt es zu leichten Einblutungen unter die Bindehaut. Diese können zwar beängstigend aussehen, das Sehvermögen beinträchtigen sie jedoch nicht.


Rotbuschtee, Roiboostee: Hoher Eisengehalt bei Blutarmut und Schwangerschaft

Sein hoher Eisengehalt macht Rotbuschtee, Roiboos-Tee zu einem wertvollen Getränk bei Blutarmut und in der Schwangerschaft mit erhöhtem Bedarf an Eisen. © Sebastiana / shutterstock.com
Sein hoher Eisengehalt macht Rotbuschtee, Roiboos-Tee zu einem wertvollen Getränk bei Blutarmut und in der Schwangerschaft mit erhöhtem Bedarf an Eisen.
© Sebastiana / shutterstock.com

Durch den hohen Eisengehalt bietet der Rotbuschtee, Rooibos-Tee, eine gute Wirkung bei Blutarmut oder auch in der Schwangerschaft mit erhöhtem Eisenbedarf. Mehr dazu unter https://medmix.at/rotbuschtee-roiboostee-hoher-eisengehalt/


Bei Trockenen Augen und Sehschwäche vorerst auf Kontaktlinsen und Lasern verzichten

Im Grunde genommen können Schwangerschaftshormone auch die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit verändern. Dadurch trocknen die Augen schneller aus, sind häufig gereizt und brennen. Während einer Schwangerschaft ist es deshalb ratsam, auf Kontaktlinsen zu verzichten oder Augentropfen mit künstlicher Tränenflüssigkeit zu verwenden.

Bei 14 Prozent der werdenden Mütter ändert sich in den Schwangerschaftsmonaten die Brillenstärke – eine Kurzsichtigkeit kann sich um bis zu 1,5 Dioptrien verschlechtern. Das liegt daran, dass sich Flüssigkeit in der Linse und in der Hornhaut einlagert, die die Brechkraft verändert. Bei den meisten Frauen bilden sich diese Veränderungen laut dem Experten nach der Geburt wieder zurück, sodass der Kauf einer neuen Brille in der Regel nicht lohnt.


Wie man Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen und verhindern kann

Test auf Schwangerschaftsdiabetes im Krankenhaus. © Chompoo Suriyo / shutterstock.com
Test auf Schwangerschaftsdiabetes im Krankenhaus. © Chompoo Suriyo / shutterstock.com

Deswegen sollten Schwangere sich auch nicht die Augen lasern lassen. Denn frühestens ein Jahr nach der Geburt ist die Brillenstärke wieder ausreichend stabil dafür. Mehr dazu unter https://medmix.at/wie-kann-man-schwangerschaftsdiabetes-verhindern/


Bei wechselnder Sehschärfe auf Diabetes untersuchen lassen

Wenn sich die Sehschärfe plötzlich oder mehrmals am Tag ändert, dann kann das ein Zeichen für einen Schwangerschaftsdiabetes sein. Das ist eine Form der Zuckerkrankheit, die erstmals in der Schwangerschaft auftritt. Und zwar kann durch die hormonelle Umstellung der Körper Zucker aus der Nahrung nicht so schnell verarbeiten wie vor der Schwangerschaft. Infolgedessen kommt es zu Blutzuckerschwankungen sowie Wassereinlagerungen in der Augenlinse. Diese können dann die Brechkraft verändern, sodass das scharfe Sehen verloren geht.

Wenn Frauen Augenprobleme und Sehschwäche in der Schwangerschaft bemerken, dann sollten sie unbedingt ein Augenarzt aufsuchen. Der Arzt kann mit einer Spiegelung des Augenhintergrundes die Gefäße der Netzhaut untersuchen. Damit lassen sich Diabetes bedingte Veränderungen erkennen, bevor die Stoffwechselerkrankung sich mit anderen Symptomen bemerkbar macht.

Sofern sich der Verdacht erhärtet, muss die Patientin zum Hausarzt oder Internisten, der sie auf Diabetes hin untersucht. Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft einen Diabetes haben, müssen engmaschig überwacht werden. Denn die Diabetes bedingten Veränderungen an der Netzhaut im Laufe der Schwangerschaft können eine Behandlung erfordern.


Schwangerschaftsvergiftung, Präeklampsie, früh erkennen

Ursachen einer Präeklampsie, umgangssprachlich Schwangerschaftsvergiftung genannt, sind bislang nicht vollständig geklärt. © Maya Kruchankova / shutterstock.com
Ursachen einer Präeklampsie, umgangssprachlich Schwangerschaftsvergiftung genannt, sind bislang nicht vollständig geklärt. © Maya Kruchankova / shutterstock.com

Zum frühen Erkennen einer Schwangerschaftsvergiftung – Präeklampsie – eignet sich das Verhältnis bestimmter Botenstoffe im Blut von Schwangeren. Mehr dazu unter  https://medmix.at/schwangerschaftsvergiftung/


Schatten, Flimmern, Sehverlust – Gefahr für Mutter und Kind

Wenn Teile des Gesichtsfelds schwarz werden oder Blitze vor den Augen auftreten, können das Anzeichen einer Präeklampsie sein. Wobei diese eine gefährliche Komplikation in der Schwangerschaft ist, die unter anderem ein erhöhter Blutdruck hervorrufen kann. Bis zu zehn Prozent aller Schwangeren leiden – nicht selten unbemerkt – an Bluthochdruck.

Bei vielen Betroffenen lässt sich der Hochdruck an einer veränderten Netzhaut ablesen. Diese müssen dringend weiter untersucht werden, denn Bluthochdruck kann Mutter und Kind in Gefahr bringen.

Bei nahezu allen Augenerkrankungen ist eine normale Entbindung möglich. Weder Kurzsichtigkeit noch ein Glaukom, eine vorherige Netzhautablösung oder eine vorherige Augenoperation sind ein Grund für einen Kaiserschnitt.


DHA Omega-3 in der Schwangerschaft schützt vor allem vor Frühgeburten

EPA-DHA-Omega-3-Fettsäuren. © HstrongART / shutterstock.com
EPA-DHA-Omega-3-Fettsäuren. © HstrongART / shutterstock.com

DHA Omega-3 – spezifische Omega-3-Fettsäuren – sollte während der Schwangerschaft und der Stillzeit mit mindestens 200 mg pro Tag aufgenommen werden. Mehr dazu unter https://medmix.at/dha-omega-3-schwangerschaft/.


Quelle: DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft

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