Freitag, Januar 23, 2026

Studie mit dem SARS-CoV-2-Impfstoff Ad26.COV2-S startet im Juli

Johnson & Johnson gibt bekannt, dass es über sein Unternehmen Janssen Pharmaceutical Companies (Janssen) den Beginn der ersten klinischen Phase 1/2a-Studie am Menschen für seinen rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoff Ad26.COV2-S beschleunigt hat. Ursprünglich für September geplant, soll die Studie nun in der zweiten Julihälfte beginnen.

Dr. Paul Stoffels, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung und Chief Scientific Officer von Johnson & Johnson, erläutert: «Aufgrund der überzeugenden präklinischen Daten, die wir bisher gesehen haben, und dem Austausch mit den Zulassungsbehörden konnten wir die klinische Entwicklung unseres rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoffs, Ad26.COV2-S, weiter beschleunigen. Gleichzeitig setzen wir unsere Bemühungen fort, wichtige globale Partnerschaften aufzubauen. Und wir investieren in unsere Impfstoffproduktionstechnologie und Herstellungskapazitäten. Unser Ziel bleibt es, dass wir der Welt einen Impfstoff liefern und damit überall Menschen vor dieser Pandemie schützen können.»

Die randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Phase-1/2a-Studie wird die Sicherheit, die Reaktionsfähigkeit (Reaktion auf die Impfung) und die Immunogenität (Immunantwort) des rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoffs Ad26.COV2-S, an 1’045 gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren sowie an Erwachsenen im Alter von 65 Jahren und älter untersuchen. Die Studie wird in den USA und in Belgien durchgeführt.

Um die klinische Studie der Phase 3 des rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoffs, Ad26.COV2-S, vor dem ursprünglichen Zeitplan zu beginnen, führt Johnson & Johnson Gespräche mit den amerikanischen nationalen Instituten für Allergie und Infektionskrankheiten. Der Studienstart für die Phase 3 ist abhängig von den Ergebnissen der Phase 1-Studien und der Genehmigung der Behörden.

Während das Unternehmen die klinische Entwicklung seines rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoffs, Ad26.COV2-S, vorantreibt, baut es seine Produktionskapazität weiter aus. Es befindet sich in intensiven Gesprächen mit globalen Partnern, um den weltweiten Zugang zu gewährleisten. Das Unternehmen hat sich dem Ziel verpflichtet, bis zum Jahr 2021 weltweit mehr als eine Milliarde Dosen zu liefern, vorausgesetzt, der Impfstoff ist sicher und wirksam.

Die Bemühungen von Johnson & Johnson, die Entwicklung und Produktion eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 zu beschleunigen, werden durch eine Zusammenarbeit zwischen Janssen und der Biomedizinischen Forschungs- und Entwicklungsbehörde (BARDA) des US-Gesundheitsministerium unterstützt.

COVID-19 wird durch SARS-CoV-2 verursacht. Das Virus gehört zu einer Gruppe der Coronaviren, die das Atmungssystem angreifen. Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff für COVID-19.


Quelle: https://www.janssen.com/germany/coronavirus  

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