Freitag, Juli 5, 2024

In Regionen mit vielen Fast-Food-Restaurants ist Herzinfarkt häufiger

In Regionen mit einer höheren Anzahl von Fast-Food-Restaurants kommt es häufiger zu einem Herzinfarkt beziehungsweise zu ischämischen Herzerkrankungen.

Eine rezente Studie zu Fast-Food, Herzinfarkt beziehungsweise Ischämischen Herzerkrankungen ergab unlängst, dass eine höhere Rate dieser kardiovaskulären Erkrankungen besteht, wenn es dementsprechend mehrere Angebote in gewissen Orten gibt. Dabei brachte jedes weitere Fast-Food-Lokal vier zusätzliche Herzinfarkte pro 100.000 Einwohner pro Jahr.

 

Australische Studie untersuchte den Zusammenhang von Fast-Food-Restaurants und Herzinfarkt-Fällen

Es ist schon länger bekannt, dass der Verzehr von Fast-Food zu mehr tödlichen und nicht tödlichen Herzinfarkt-Fällen führt. Dennoch konsumieren immer mehr Menschen Fast-Food. Das zeigt auch, wie notwendig es ist, die Rolle der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln zu untersuchen. Im Grunde genommen sind Ischämische Herzerkrankungen, einschließlich Herzinfarkt, die häufigsten Todesursachen weltweit.

Die Ergebnisse der australischen Studie waren in ländlichen Gebieten und Ballungsgebieten konsistent. Sie erfolgten nach Einberechnung von Alter, Fettleibigkeit, hohen Blutfetten, hohem Blutdruck, Raucherstatus sowie Diabetes. Die Ergebnisse unterstreichen auch allgemein die Bedeutung der Nahrung für die Gesundheit.

Übrigens gehörten in einer 2018 durchgeführten australischen Bevölkerungsumfrage Fast-Food-Restaurants zu den zehn beliebtesten Einzelhändlern.

 

Schlechte Nährwerte, hoher Salzgehalt und gesättigte Fettsäuren

Schon ältere Studien konnten zeigen, dass der schlechte Nährwert, der hohe Salzgehalt und die gesättigten Fettsäuren in Fast-Food verschiedene Herzkrankheiten wie Herzinfarkt und Ischämische Herzerkrankungen begünstigen. Dass auch allgemein ein Zusammenhang zu größeren Fast-Food-Angeboten besteht, ist eine neue Erkenntnis.

Bereits vor einigen Jahren hatte eine US-Studie die Verfügbarkeit von Fast-Food-Lokalen mit Übergewicht und Fettleibigkeit untersucht. Wobei die Forscher damals keinen Zusammenhang feststellen konnten.

 

Suchtpotenzial

In einer älteren Studie zeigten Wissenschaftler wiederum eine gewisse Art von Suchtfaktor der Fast-Food-Ernährung. Denn die Restaurantketten konzentrieren sich natürlich auf sehr schmackhafte Nahrungsmittel. Weiter ist dabei problematisch, dass die Menschen die meisten Fast-Food-Gerichte gemeinsam mit Limonade konsumieren. Damit vervielfachen sie den persönlichen Zuckerverbrauch bis um das Zehnfache. Allerdings fördert laut Forschung auch der hohe Fett- und Salzgehalt von Fast-Food das Suchtpotenzial.


Quelle: EUROPÄISCHE GESELLSCHAFT FÜR KARDIOLOGIE

Latest Articles

Folgt uns auf Facebook!

Ernährung

Tipps bei Lebensmittelunverträglichkeiten

Eine Lebensmittelunverträglichkeit entsteht in den meisten Fällen, weil der Körper nicht in der Lage ist, die Bestandteile der Nahrung zu verstoffwechseln. Bei Menschen, die...
- Advertisement -

Related Articles

Wildkräuter-Smoothies: mehr Energie, Entschlacken und Entgiften

Wildkräuter-Smoothies liefern Energie und helfen beim Entschlacken und Entgiften sowie gegen Fettdepots, Wildkräuter-Smoothies Rezepte bieten viel Raum für Kreativität! Im Grunde genommen stellen Wildkräuter-Smoothies kleinen...

Proteinreiches Frühstück gegen Überessen im Laufe des Tages

Vor allem ein proteinreiches, idealerweise gesundes Frühstück erhöht die Ausschüttung von Dopamin im Gehirn, die ein Überessen am Tag entgegenwirken. US-Forscher plädieren für eine ausgewogene...

Reich an Vitaminen: Die Mango im Fokus

Die Mango wird wegen ihres aromatischen Geschmacks, ihrer Beliebtheit, fernen Herkunft und ihren Vitaminen gern als Königin der exotischen Früchte bezeichnet. Die auch als Stimmungsaufheller...