Montag, Juli 8, 2024

Sport gegen Beschwerden der Nieren und der Blase sowie der Prostata

50-Jährige können mit regelmäßigem Sport sehr gut gegen urologische Beschwerden der Nieren, der Blase und der Prostata entgegenwirken.

Unter dem Strich ist das Jahr 1964 Geburtenrekordjahr in der westlichen Hemisphäre. Dementsprechend kommen immer mehr dieser Babyboomer in ein Alter, in dem urologische Beschwerden häufiger auftreten. Diese demografische Entwicklung wird im Laufe der nächsten Jahrzehnte jedenfalls wesentlich dazu beitragen, dass der medizinische Versorgungsbedarf für urologische Beschwerden steigen wird. Glücklicherweise können Betroffene mit einem gesunden Lebensstil und ausreichend Sport sehr gut gegen Beschwerden der Nieren, der Blase und der Prostata vorbeugen.

 

Urologische Beschwerden ab 50 häufig

Urologische Beschwerden werden zu einem großen Teil von altersassoziierte Erkrankungen verursacht. Allerdings sinkt die Zahl der insgesamt vorhandenen Arztstunden weiter.

Deswegen bekommen Prävention und Eigenverantwortung eine wachsende Bedeutung. Denn der moderne Lebensstil hat auch Folgen für Blase und Nieren, für die Prostata und die Potenz. In vielen Fällen kann man urologischen Erkrankungen aber vorbeugen. Hierzu hat sich Sport gegen Beschwerden der Nieren, der Blase und der Prostata sehr gut bewährt.

Vor allem sind es Steinbildungen, die gutartige Prostatavergrößerung, die Harninkontinenz, aber auch die erektile Dysfunktion und die Begleiterscheinungen des Testosteronmangels, die jenseits der 50 gehäuft auftreten. Das Prostatakarzinom, Nieren- und Harnblasenkrebs gelten als Tumore des Alters.

Bei der Entstehung von Harnsteinleiden etwa sind vielfach Übergewicht und die Art der Ernährung ursächlich. Fast Food und zuckerhaltige Getränke begünstigen die Steinbildung. Während körperliche Bewegung und ausreichendes Trinken der Prophylaxe dienen.

 

Schädigungen der Blase und der Nieren sowie Entzündungen der Prostata vermeiden

Nahezu jeder zweite Mann der Babyboomer-Generation dürfte bereits unter einer Prostatavergrößerung leiden, die sich mit Problemen beim Wasserlassen bemerkbar macht. Man kann es nicht verhindern, dass die Prostata etwa ab dem 45. Lebensjahr zu wachsen beginnt und ab einer bestimmten Größe die Harnröhre verengt. Doch es ist wichtig, behandlungsbedürftige Symptome – medikamentös oder operativ – zu therapieren, um in der Folge Schädigungen der Harnblase, der Nieren und Prostataentzündungen zu vermeiden sowie die Lebensqualität zu erhalten.

Abnehmende Potenz ist gleichfalls eine normale Alterserscheinung, die aber durch Übergewicht und Tabakkonsum forciert wird. In 70 Prozent der Fälle hat die erektile Dysfunktion organische Ursachen. Die Ursachen sollten abgeklärt werden, denn eine Potenzschwäche kann der erste Hinweis auf eine Gefäß- oder Herz-Kreislauf-Erkrankung und damit Vorbote von Herzinfarkt oder Schlaganfall sein.

Beckenbodentraining etwa beugt in sehr vielen Fällen der weiblichen Harninkontinenz erfolgreich vor. Rauchstopp gilt vor allem für die Tumoren der Blase und der Nieren als wichtigste Präventionsmaßnahme.

 

Regelmäßig Sport ab 50 gegen Beschwerden der Prostata, der Nieren und der Blase

Neben den Grundregeln der Prävention wie Verzicht auf Tabak- und Drogenkonsum, ausgewogene Ernährung und Vermeidung von Übergewicht, maßvoller Alkoholgenuss, ausreichende Bewegung, moderate Sonnenbestrahlung sowie Wahrnehmung von Schutzimpfungen und Früherkennungsuntersuchungen sollten Menschen spätestens ab 50 Jahren verinnerlichen, dass unsere Lebensqualität im höheren Alter in den mittleren Jahren entschieden wird.

Unter dem Strich können 60-Jährige, die mit regelmäßigem Sport anfangen, vergangene Versäumnisse nur sehr schwer ausgleichen. Hingegen sind 50-Jährige nach einiger Zeit statistisch so gut gegen altersbedingte Beschwerden der Prostata, der Nieren und der Blase gewappnet, als hätten sie ihr Leben lang Sport getrieben.


Quelle: https://www.urologenportal.de/

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