Donnerstag, Juli 11, 2024

Visipaque für die intravaskuläre Anwendung

Visipaque mit dem Wirkstoff Iodixanol ist ein Kontrastmittel zur intravaskulären Anwendung mit ­niedrigeren Raten der Kontrastmittelinduzierten Nephropathie (CIN).

Die Anwendung des Röntgenkontrastmittels Visipaque zeigt geringe Auswirkung auf Herz­frequenz und Kreislauf, reduziert Missempfindungen im Laufe der Behandlung, hat ein sehr gutes ­Verträglichkeitsprofil und liefert eine sehr gute Bildqualität trotz ­vergleichweise geringer ­Jodkonzentrationen.

Immer fortschrittlichere Behandlungsmethoden erzielen einen stetigen Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung, insbesondere bei ­Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Aus nephrologischer Sicht bringt dies eine ernstzunehmende Problematik mit sich. So erfordern häufig auftretende kardiovaskuläre Erkrankungen gerade bei dieser Patientengruppe risikoreiche Kontrastmittel-unterstützte Untersuchungen.

Kontrastmittel werden häufig für diagnostische und therapeutische, angiologische oder kardiologische Zwecke bei Katheteruntersuchungen eingesetzt: Die Konstrastmittel-Wahl selbst stellt dabei eine essenzielle Präventivmaßnahme in Bezug auf die Kontrastmittelinduzierte Nephropathie (CIN) dar.

Diverse Studien zeigen, dass das isoosmolare Visipaque, verglichen mit niederosmolaren Kontrastmitteln mit deutlich geringeren CIN-Raten einhergeht und grundlegende Eigenschaften einen weitaus höheren Patientenkomfort ermöglichen.

 

Kontrastmittelinduzierte Nephropathie

Iodhältige Konstrastmittel wie Iodixanol werden für bild­gebende Verfahren genutzt, um kontrastverstärkte Röntgenbilder von Weichteilen zu erhalten. Die Kontrastmittelinduzierte Nephropathie beschreibt eine kurzfristig auftretende Verschlechterung der Nierenfunktion nach Verabreichung eines Kontrastmittels, für die kein anderer plausibler Grund besteht. Trotz vorbeugender Maßnahmen zur Verringerung der Gefahr einer Kontrastmittelinduzierten Nephropathie überwiegen nicht beeinflussbare Risikofaktoren, wie beispielsweise fortgeschrittenes Alter, chronische Nierenerkrankungen, Diabetes, Anämie, kongestive Herzinsuffizienz und Bluthochdruck.

 

Visipaque im Fokus

Visipaque mit dem Wirkstoff Iodixanol ist ein nichtionisches, dimeres, hexaiodiertes, wasserlösliches Röntgenkonstrastmittel – es ist das einzige in allen Konzentrationen blutisoton verfügbare Kontrastmittel für die intravaskuläre Anwendung.

Kontrastmittel mit einer höheren Osmolalität als Blut neigen dazu dem umliegenden Gewebe Wasser zu entziehen – das applizierte Kontrastmittel wird verdünnt, die Wirkung herabgesetzt. Aufgrund seiner Blutisotonie kommt es bei Visipaque zu weitaus geringeren Flüssigkeitsverschiebungen aus den Erythrozyten und durch die Gefäßwände hindurch. Die Wirk­samkeit von Visipaque wird somit optimal erhalten.

Auch die dimere, vergleichsweise große Molekülstruktur von Iodixanol könnte hierzu beitragen – es kommt möglicherweise zu einer verlangsamten Diffusion durch die Gefäßwände und somit zu einer erhöhten arteriellen Konzentration.

Die Herzfrequenz spielt während eines Kardio-CTs eine wesentliche Rolle. Häufig ist die Verabreichung von Betablockern bei Patienten mit erhöhter Herzfrequenz vor Behandlungsbeginn notwendig. Problematisch ist jedoch, dass auch durch die Gabe von Betablockern – dessen Verträglichkeit nicht immer gewährleistet ist – die gewünschte Herzfrequenz nicht erreicht werden kann.

Aufgrund seiner geringen Beeinflussung der Herzfrequenzvariabilität kann die Verwendung von ­Visipaque den Einsatz von Betablockern möglicherweise reduzieren. Hohe Sicherheit Verglichen mit früher verabreichten hochisomolaren punkteten bereits die nieder­osmolaren Konstrastmittel mit einer deutlichen ­Reduktion der CIN-Raten. Als Vertreter einer neuen isoosmolaren Konstrastmittel-Generation zeigt Visipaque weitere Innovationen ­– es überzeugt durch gute renale sowie ­kardiale Verträglichkeit und ein hohes Maß an Patientenkomfort.

Fachinformation: http://fachinformation.srz.de/pdf/gehealthcarebuchler/visipaque270-320.pdf

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