Positive Action Europe Grant 2017

Positive Action Europe Grant 2017 mit über £250.000 für Projekte, die der besseren Aufklärung, Unterstützung und Versorgung von Menschen mit HIV in Europa dienen.

Zum vierten Mal schreibt ViiV Healthcare den Positive Action Europe Grant über insgesamt £250.000 aus und fördert damit Projekte, die der besseren Aufklärung, Unterstützung und Versorgung von Menschen mit HIV in Europa dienen.

Patientenorganisationen können sich ab 24.10. bis zum 31. Jänner 2017 mit ihren Projekten für den Positive Action Europe Grant 2017 bewerben. Dies kündigte ViiV Healthcare am 24. Oktober 2016 im Rahmen der HIV Drug Therapy Conference in Glasgow an.

Bereits seit 2014 arbeitet ViiV Healthcare im Rahmen der Positive Action Grants mit Patientenorganisationen in ganz Europa zusammen, um innovative Ansätze zu fördern, die beispielsweise das Wissen zu HIV verbessern, oder die sich gegen Stigmatisierung und Diskriminierung richten und Menschen mit HIV zugutekommen. Bisher seien in den letzen drei Jahren bereits 23 innovative Projekte in 22 Ländern unterstützt worden, berichtete David Butcher, EU Medical Director, ViiV Healthcare.

Aufgrund des großen Erfolges von Positive Action Europe wurde der Förderbetrag von ViiV Healthcare für 2017 im Vergleich zu den Vorjahren nochmals angehoben und ist nun mit einer Gesamtsumme von 250.000₤ (GBP) dotiert. Dies entspricht einer Steigerung um 150% zum Jahr 2014, als die Initiative gestartet wurde.

Letztes Jahr gab es insgesamt 75 Bewerbungen von Patientenorganisationen aus ganz Europa – mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Um mehr über die 12 geförderten Projekte des Jahres 2016 zu erfahren – darunter auch eine Initiative aus Österreich – besuchen Sie die Website: https://www.viivhealthcare.com/community-partnerships/positive-action-for-europe/2017-grants.aspx

„Die Positive Action Initiative ist immens wichtig im Kampf gegen Stigma und Diskriminierung insbesondere direkt an der Basis, wo Menschen mit HIV am stärksten von ethnischen, geographischen oder sozio-demografischen Diskrepanzen betroffen sind“, so Dr. Laura Waters, Consultant HIV Medicine, Central and North West London, NHS Foundation Trust und Mitglied des Positive Action Europe Boards.

HIV in Europa

Die HIV-Epidemie in Europa variiert extrem zwischen den unterschiedlichen Ländern, aber auch innerhalb der Länder und zwischen den Bevölkerungsschichten. Die Initiative Positive Action fördert Projekte, die direkt vor Ort jene Menschen erreichen, die am meisten von HIV betroffen sind – vor allem in besonders benachteiligten Randgruppen der Gesellschaft.

HIV in Europa ist nach wie vor ein wachsendes Problem:

  1. Im Jahr 2014 verzeichnete die europäische Region die höchste Zahl an HIV-Erstdiagnosen seit Beginn der Berichterstattung in den 80er Jahren. 1
  2. Die Zahl der Menschen mit HIV, die älter als 50 Jahre sind, steigt weiter. 2
  3. Die soziale Ausgrenzung macht Migranten besonders anfällig für Benachteiligung durch HIV. Migranten, die mit HIV infiziert sind, werden doppelt stigmatisiert- zum einen wegen ihren Status als Migranten und zum anderen wegen ihrer HIV-Infektion. 2
  4. Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), sind nach wie vor in der Übertragungskette von HIV in Europa besonders betroffen.1

Quellen:

1 European Centre for Disease Prevention and Control, WHO Regional Office for Europe. HIV/AIDS surveillance in Europe 2014. Stockholm: ECDC; 2015.

2 UNAIDS. The Gap Report. 2014. [online] Available at: http://files.unaids.org/en/media/unaids/contentassets/documents/unaidspublication/2014/UNAIDS_Gap_report_en.pdf [Accessed September 2016].

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