Montag, Februar 26, 2024

Hitzewarnung für Österreich

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat eine Hitzewarnung ausgegeben: ab morgen ist landesweit mit hoher Hitzebelastung zu rechnen.

 

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat die zuständigen Stellen in den Bundesländern gewarnt, dass ab morgen, dem 5´4.7.2015, mit hoher Hitzebelastung zu rechnen ist. Besonders betagte, pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen sind stark belastet.

In internationaler Übereinstimmung hat die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) 3 Warnstufen gewählt, berücksichtigt werden dabei auch lokale Gegebenheiten. In unseren Breiten kann man ab einer mittleren gefühlten Temperatur von etwa 30 °C von geringer, ab 35 °C von hoher und ab 40 °C von extremer Hitzebelastung ausgehen.

Mehr unter http://warnungen.zamg.at/html/de/tag5/alle/at/

 

Tipps zur Hitzewarnung für Österreich

Hohe Temperaturen können die Gesundheit besonders von betagten, pflegebedürftigen und chronisch kranken Menschen sowie von Kleinkindern belasten. Unangenehme Folgen einer Überhitzung lassen sich durch rechtzeitige Vorsorge und richtiges Verhalten verhindern:
Die Hitze meiden
Wenn möglich meiden Sie die heiße Mittagssonne. Bleiben Sie im Schatten oder in kühlen Räumen. Verlegen Sie anstrengende Tätigkeiten in die kühleren Tageszeiten.

Helle, weite Bekleidung
Tragen Sie helle, luftig-weit geschnittene Kleidung aus Naturstoffen (bspw. Baumwolle). Eine gute Sonnenbrille soll immer dabei sein.

Kopf kühl halten
Schützen Sie Kopf -und Nackenbereich mit einer Kopfbedeckung vor direkter Sonneneinstrahlung (Kappe, breitkrempiger Sonnenhut, Schirm, usw.).

Schwitzen
Schwitzen ist prinzipiell gesund, es ist das „Kühlungssystem“ des Menschen. Durch Verdunsten des Schweißes auf der Haut wird die Körpertemperatur konstant gehalten. Durch das Schwitzen verliert der Körper aber auch Flüssigkeit und Mineralstoffe. Diese müssen durch richtiges Trinken und eine geeignete Kost ersetzt werden.

Trinken Sie regelmäßig
Trinken Sie mindestens 2 bis 3 Liter täglich, bei körperlicher Anstrengung auch mehr, um den Wasser- und Mineralstoffverlust durch Schwitzen auszugleichen. Trinken Sie regelmäßig, auch wenn Sie keinen Durst haben. Als Durstlöscher sind idealerweise stilles oder kohlensäurearmes Mineralwasser, aber auch ungesüßte Kräuter- und Früchtetees oder verdünnte Frucht-und Gemüsesäfte gut geeignet. Trinken Sie nichts Eiskaltes und meiden Sie stark gezuckerte Getränke, Alkohol und koffeinhaltige Getränke, weil sie dem Körper Wasser entziehen.

Leichte Kost
Verzichten Sie bei Hitze auf fette oder süße Speisen. Leichte Kost mit möglichst hohem Wassergehalt in mehreren kleineren Portionen belastet den Kreislauf weniger: Obst, Gemüse, Salate, Milchprodukte, Fisch, mageres Fleisch.

Kühlendes Wasser
Kühlen Sie sich durch kalte Wickel, eine kühle Dusche, Eintauchen der Unterarme in kaltes Wasser oder ein Fußbad ab.

Auto
Parken Sie das Auto möglichst im Schatten. Verwenden Sie Sonnenrollos oder Sonnenschutzblenden. Der Aufenthalt in einem parkenden Auto bei Hitze muss unbedingt unterbleiben. Das Auto wird bei verschlossenen Fenstern und Türen binnen weniger Minuten zum gefährlichen Backofen. Säuglingen und Kleinkindern und auch Tiere sollen nicht im Auto zurückgelassen werden! Hitze wirkt sich auf die Konzentration des Autofahrers negativ aus. Schalten sie daher beim Fahren das Gebläse auf Durchlüftung oder verwenden Sie die Klima-Anlage. Kühlen Sie aber nicht zu stark herab, denn sonst wird beim Aussteigen der Kreislauf belastet. Legen Sie bei längeren Autofahrten mehr Pausen ein und trinken Sie ausreichend.

Lüften
Lüften Sie die Wohnräume bevorzugt zu den kühleren Tageszeiten (Nacht, frühe Morgenstunden), schließen Sie danach die Fenster und verdunkeln Sie den Raum mit einem Sonnenschutz (z.B. Vorhang, Rollo usw.). So bleiben die Räume eine Weile angenehm kühl. Wenn keine Klimaanlage vorhanden ist, verrichtet auch ein Ventilator gute Dienste.

Räume mit Gaskombithermen oder Gasdurchlauferhitzer
Diese Räume müssen ständig großzügig belüftet werden (z.B. durch offene Fenster), weil es bei hohen Außentemperaturen zu Abzugsstörungen der Abgase kommen kann. Der damit verbundene Austritt des farb- und geruchlosen Gases Kohlenmonoxid kann zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen. Sorgen Sie während des Betriebs für eine ständige ausreichende Belüftung und lassen Sie die Geräte regelmäßig durch Fachkräfte warten.

 

Weitere Informationen unter www.gesundheitsdienst.wien.at

 

Energiespartipps zur Hitzewarnung für Österreich

An heißen Tagen wie heute heizen sich viele Gebäude auf. Innenraumtemperaturen von über 27 Grad Celsius am Tag können die Folge sein. Der OÖ Energiesparverbandes und gibt Tipps, wie man mit einigen einfachen Maßnahmen Wohnungen und Häuser weitgehend kühl halten kann.

Guter Sonnenschutz, konsequent bedient: Für eine optimale Wirkung muss der Sonnenschutz betätigt werden, sobald die Strahlung vorhanden ist und nicht erst wenn es heiß wird, also z.B. in der Früh bei Ostfenstern. Ein guter Sonnenschutz muss auf der Aussenseite des Glases angeordnet sein, sonst dringt zu viel Wärme in den Raum.

Ausgiebig Lüften sollte man nur in den kühlen Morgenstunden oder in der Nacht. Denn tagsüber gelangt die Hitze durch das geöffnete Fenster in die Wohnräume. Ist eine Wohnung erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Lufttemperatur wieder zu senken.

Die Hitze kommt nicht nur von außen, sondern auch von den Geräten in den Räumen. Also alles abschalten, was gerade nicht gebraucht wird: Kopierer, Drucker, Kaffeemaschine, unnötige Beleuchtung, Monitor, etc.

Wer aufgeheizte Räume vermeiden will, muss darauf achten, dass nicht im Raum selbst unnötig Wärme erzeugt wird.

Der kühlende Luftzug: Ein Gefühl von „kühler“ lässt sich durch Luftbewegung schaffen. Decken-, Raum-, Tischventilator lassen die empfundene Temperatur um einige Grad sinken, vor allem wenn man schon schwitzt (Verdunstungskälte) – man kann sich sogar verkühlen! Für einige Tage Ausnahmesituation pro Jahr sind solche Ventilatoren durchaus nützlich, relativ billig und energiesparend (20 bis 50 Mal kleinere Strom-Leistungsaufnahme als Klein-Klimagerät). Der Einsatz von Pflanzen in Räumen hilft, ein angenehmeres Innenraumklima zu schaffen.

Wer diese Maßnahmen beherzigt, kann die Wärme im Haus oder in der Wohnung deutlich reduzieren. Auch wenn die kommenden Tage heiß werden, sollte nach Möglichkeit auf den Einsatz von Kompakt-Klimageräten verzichtet werden. Zu den Anschaffungskosten kommen beträchtliche Stromkosten hinzu.

Übrigens: Ein Haus mit guter Dämmung oder solidem Mauerwerk wird bei Hitze immer kühler sein als schlecht oder gar nicht gedämmte Gebäude. Eine gute Dämmung hält Gebäude nicht nur im Sommer kühl, sondern auch im Winter warm. Das neue Baurecht schreibt eine Bauweise zur Vermeidung der sommerlichen Überwärmung vor!

 

Quelle, Informationen und Tipps auch unter www.energiesparverband.at

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