Samstag, März 2, 2024

World-Hepatitis-Day am 28. Juli – Mikroimmuntherapie im Fokus

Zum World-Hepatitis-Day am 28. Juli macht die Medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie (MeGeMIT) auf die Tücken einer unerkannten Hepatitis-Infektion aufmerksam.

Die Medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie (MeGeMIT) macht zum World-Hepatitis-Day am 28. Juli auf die Tücken einer unerkannten Hepatitis-Infektion aufmerksam. Diese kann spontan ausheilen oder unbehandelt als chronische Virushepatitis schwerwiegende Folgen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs nach sich ziehen. Mit der Mikroimmuntherapie lässt sich eine Hepatitis gut behandeln.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit 400 Millionen Menschen an einer Virushepatitis vom Stamm B oder C. Darunter 150 Millionen, die bereits eine chronische Hepatitis-C-Erkrankung entwickelt haben. „Hepatitis-Viren stellen eine Gefahr dar, weil sie ihre Erbinformation an das Erbgut der Leberzellen weitergeben. Sie verschwinden nicht vollständig, sondern verbleiben in den Zellen“, sagt Dr. Petra Blum, Vorstandsmitglied der MeGeMIT. „Bei einer Störung des Immunsystems kann das Virus aktiviert werden und langanhaltende Infektionen zur Folge haben“, fügt Blum erklärend hinzu. Tückisch sei, dass eine Hepatitis-Erkrankung häufig lange Zeit symptomfrei verläuft: Bei vielen Menschen leidet die Leber lange Zeit still unter der Infektion. Aus einer unentdeckten, chronischen Virushepatitis kann sich eine Leberzirrhose oder gar Leberkrebs entwickeln.

 

World-Hepatitis-Day: Mikroimmuntherapie bietet gute Behandlungsmöglichkeiten

Allein in Deutschland gibt es schätzungsweise 200.000 bis 500.000 Hepatitis-C-Erkrankte. Je eher der Arzt eine Hepatitis-Infektion entdeckt, desto besser lässt sie sich therapieren. Abhängig vom Ergebnis der Hepatitis-Testungen kommen unterschiedliche Mikroimmuntherapeutika zum Einsatz. „Bei einer Hepatitis B steht das Risiko einer chronischen Erkrankung in engem Verhältnis zum Alter der Erstinfektion. So kommt es bei bis zu 90 Prozent der infizierten Neugeborenen zu einer Chronifizierung“, sagt Blum.

„Erfolgt die Infektion erst im Erwachsenenalter, besteht nur noch eine 5- bis 10-prozentige Wahrscheinlichkeit einer chronischen Leberentzündung. Ein frühzeitiges Erkennen ist deshalb sehr wichtig“, erklärt sie weiter. Nach Aussage der MeGeMIT führen Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus oft zu einer chronischen Erkrankung. Mit der Mikroimmuntherapie lassen sich Hepatitis-Erkrankungen und vor allem die Hepatitis-Träger mit den Stämmen A, B, C und D gut behandeln. Die Medikamente unterstützen das Immunsystem in der Auseinandersetzung mit dem Hepatitis-Virus.

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