Neujahrsvorsätze Familienplanung: mehr Kinder bekommen

Zu Neujahrsvorsätze Familienplanung: wer mehr als zwei Kinder will, sollte mit spätestens 31 Jahren an einer Schwangerschaft basteln.

Im Grunde genommen enthalten viele Neujahrsvorsätze von Paaren, Kinder zu bekommen. Wobei wer sich zwei Kinder wünscht, sollte mit spätestens 31 Jahren an einer Schwangerschaft basteln. Ein Team niederländischer und französischer Wissenschafter widmete sich unlängst dementsprechend der Frage, bis zu welchem Alter Paare die Familienplanung herauszögern können, ohne Abstriche bei der gewünschten Kinderanzahl machen zu müssen.

Die Studie ergab interessante Details. Denn wer sich mehr als ein Kind wünscht, sollte rund um den Dreißiger an die Familienplanung denken. Wer „nur“ ein Kind will, sollte spätestens mit 35 Jahren loslegen.

Wer mit 90 prozentiger Wahrscheinlichkeit den Wunsch nach zwei Kindern – wenn notwendig auch mit medizinischer Hilfe – erfüllen möchte, sollte in diesem Sinne mit spätestens 31 Jahren versuchen schwanger zu werden. Jene Paare, für die beispielsweixeInvitro-Fertilisation nicht in Frage kommt, haben sogar vier Jahre kürzer Zeit.



 

Fertility Gap: Weniger Kinder als geplant

Studien zeigten, dass Europäerinnen durchschnittlich 0,35 weniger Kinder bekommen, als sie sich eigentlich gewünscht hätten. Ziel der Wissenschafter war es, zukünftigen Eltern für die zeitliche Planung der ersten Schwangerschaft evidenzbasierte Informationen zu liefern, damit sie möglichst hohe Chance haben, die gewünschte Kinderanzahl zu erreichen.

Die Wissenschafter berechneten für 10.000 Paare unterschiedlicher Altersgruppen die Chancen, ein, zwei oder drei Kinder zu bekommen – jeweils mit und ohne Invitro-Fertilisation. Dafür wurde ein Computersimulationsmodells für Fertilität unter Berücksichtigung aktueller IVF Erfolgsraten eingesetzt.

 

Mögliche Kinderlosigkeit wird ausgeblendet

Unter dem Strich hält sich der Trend zur späten Mutterschaft. Allein in den vergangenen zehn Jahren ist das durchschnittliche Alter bei der Geburt des ersten Kindes von 27,9 auf 29,4 Jahre gestiegen. Häufig ausgeblendet wird jedoch das Risiko kinderlos zu bleiben. Auch Fertilitätsmedizin verbessert Chancen, gibt aber keine Garantie auf ein Kind.

Jedenfalls sollte man die Familienplanung nicht grundlos aufzuschieben. Denn ab Anfang 30 sinkt die Fruchtbarkeit bei der Frau, mit Mitte 30 drastisch. Zusätzlich zu den gegebenen biologischen Fakten, setzen viele ihrer Fruchtbarkeit durch einen ungesunden Lebensstil zu.

Vor allem Frauen, die beispielsweise als Neujahrsvorsätze Kinder bekommen wünschen, sollten keinesfalls rauchen. Wichtig ist es auch, sich ausgewogen zu ernähren und regelmäßig Bewegung zu machen. Rauchen ist ein wahrer Fruchtbarkeitskiller.



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