Einheitliche Parkraumbewirtschaftung in Wien: Es braucht Lösung für Ordinationen

Ärztekammer fordert Parkpickerl analog zu Gewerbebetrieben – Nur so können immobile Patienten rasch von ihren Vertrauensärzten versorgt werden

Die heute von der Wiener Stadtregierung angekündigte Ausweitung und einheitliche Regelung der Wiener Parkraumbewirtschaftung ab 1. März 2022 wird von der Ärztekammer grundsätzlich begrüßt. Gleichzeitig fordert Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres aber – zum widerholten Mal – „ein Einlenken der Stadt Wien bei einer praktikablen Lösung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte“.

Die Wiener Hausärztinnen und -ärzte verrichten neben ihrer Tätigkeit in den Ordinationen auch unzählige Hausbesuche bei ihren immobilen Patientinnen und Patienten. Für diese Visiten verwenden sie ihre eigenen privaten Fahrzeuge. Um im Bedarfsfall eines Hausbesuchs schneller bei den Patientinnen und Patienten zu sein, ist es wichtig, dass der Privat-Pkw, mit dem die Kolleginnen und Kollegen zur Visite fahren, auch im Bezirk der Ordination vor dieser parken darf.

Das Problem: Sofern der Ordinationsbezirk nicht auch der Wohnbezirk der Ärztin oder des Arztes ist, ist das nicht möglich, weil Ordinationen – anders als jeder Gewerbebetrieb – von der Stadt Wien kein Parkpickerl erhalten. Szekeres: „Im Sinne einer raschen persönlichen Gesundheitsversorgung, die von der Bevölkerung, insbesonders von älteren Personen, gewünscht wird, fordere ich daher, analog zum Parkpickerl für Gewerbebetriebe, eine ebensolche Lösung für die Wiener Ordinationen.“


Quelle:

Ärztekammer für Wien: www.aekwien.at

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