Montag, Februar 26, 2024

Schwarzer Pfeffer mit seinem Piperin ist auch ein Schlankmacher

Schwarzer Pfeffer enthält vor allem auch das Piperin, das den scharfen Pfeffergeschmack verursacht und auch als Schlankmacher wirken soll.

Forscher aus Korea berichteten im „Journal of Agricultural and Food Chemistry“, der Schwarzer Pfeffer-Würzstoff Piperin würde neben der gängigen Anwendungen auch als Schlankmacher wirken. Denn er hemmt die Bildung neuer Fettzellen im Körper. „Bestätigen weitere Studien den Effekt, könnte man es künftig in der Behandlung von Adipositas und anderen Stoffwechselkrankheiten einsetzen”, berichtet Studienleiter Ui-Hyun Park von der Sejong Universität in Seoul. Im Grunde genommen haben sich viele wissenschaftliche Studien in den letzten Jahren mit Schwarzem Pfeffer als Heilpflanze beschäftigt.


Eigenschaften und zahlreiche Wirkungen von Gewürzen auf den Körper

Gewürze wie Cayennepfeffer, Ingwer, Kurkuma und Knoblauch bieten sehr gute Effekte für die Gesundheit. © Shima Adel / shutterstock.com
Gewürze wie Cayennepfeffer, Ingwer, Kurkuma und Knoblauch bieten sehr gute Effekte für die Gesundheit. © Shima Adel / shutterstock.com

Appetitanregend, verdauungsfördernd, Immunsystem stärkend sind einige wichtige Eigenschaften und Wirkungen von Gewürzen auf den Körper. Mehr dazu unter https://medmix.at/eigenschaften-von-gewuerzen/




Schwarzer Pfeffer in der Geschichte

Schon seit 4000 Jahren wird Schwarzer Pfeffer verwendet und ist noch immer eines der beliebtesten und bekanntesten Gewürze. In Europa war er seit der Antike bekannt, er kam über Persien nach Europa. Jahrhundertelang galt er als begehrtestes und teuerstes Gewürz und so konnten sich nur reiche und wohlhabende Bürger Pfeffer leisten.

Sehr lange musste Schwarzer Pfeffer auf dem Landweg nach Europa transportiert werden. Dabei entwickelte sich Venedig bis zu Beginn der Neuzeit hierzu zum wichtigsten Umschlagplatz für den Pfeffer. Deswegen diktierten die Venezianer auch europaweit die Pfefferpreise.

Schließlich war Schwarzer Pfeffer aber auch der Grund für viele Entdeckungsreisen. Denn der Wunsch, ihn selbst zu importieren, war in vielen Ländern groß. Doch erst Vasco da Gama fand den Seeweg nach Indien. Damit übernahmen die Portugiesen den Pfefferhandel für rund 100 Jahre.

Heute werden jährlich weltweit etwa 300.000 Tonnen Pfeffer produziert. Hauptanbaugebiete sind Vietnam, Indonesien, Indien, Brasilien und Malaysia.


Koriander: Gesundheitliche Wirkung und Nährwertangaben

Koriander kann man als Suppengewürz verwenden und schmeckt besonders gut mit Karotten. © Nares Soumsomboon / shutterstock.com
Koriander kann man als Suppengewürz verwenden und schmeckt besonders gut mit Karotten. © Nares Soumsomboon / shutterstock.com

Verschiedene Inhaltsstoffe von Koriander sind für die gesundheitliche Wirkung des beliebten asiatischen Gewürzes verantwortlich. Mehr dazu unter href=“https://medmix.at/koriander-gesundheitliche-vorteile-und-naehrwertangaben/“>https://medmix.at/koriander-gesundheitliche-vorteile-und-naehrwertangaben/




Die unterschiedlichen Pfeffersorten

Weiße, grüne und schwarze Pfefferkörner stammen vom selben Strauch. Grüner Pfeffer sind unreif geerntete Früchte, werden meist in Salzlake oder Essig eingelegt oder gefriergetrocknet.

Weißer Pfeffer besteht aus reifen (roten) Pfefferkörnern, die man für eine Woche in Wasser eingelegt. Infolge entfernt man die von der roten Fruchtwand. Danach trocknet man die Körner getrocknet.

Schwarzer Pfeffer entsteht aus den halbreifen (grünen) Früchten, die getrocknet und fermentiert werden, dadurch erhalten sie ihre schwarze Farbe.

 

Botanischer Blickpunkt

Der Pfefferstrauch (Piper nigrum), auch schwarzer Pfeffer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae) und eine ausdauernde, verholzende Kletterpflanze. Diese wächst an Bäumen empor und kann rund 10 Meter hoch werden. Die kleinen unauffälligen Blüten stehen in Ähren, daraus entwickeln sich nach der Befruchtung Steinfrüchte. Von einer Pfefferpflanze kann man zweimal jährlich Pfeffer ernten. Die Pflanzen bleiben bis zu 30 Jahre ertragreich.


Gewürze, die nicht nur schmackhaft sondern auch gesund sind

Gewürze © alexander-raths / shutterstock.com
Gewürze © alexander-raths / shutterstock.com

Gewürze verleihen den Lebensmitteln einen interessanten Geschmack und machen auch gesunde, langweilige Speisen lecker – unabhängig von anderen Vorteilen. https://medmix.at/gewuerze-geschmack-gesund/


Schwarzer Pfeffer als Heilpflanze

Als Heilpflanze dienen die ausgewachsenen, aber immer noch grünen, ungeschälten und getrockneten Früchte. Die Wirkstoffe sind scharf schmeckende Säureamide, vor allem Piperin. Weiter ätherisches Öl mit Limonen, Sabinen, Caryophyllen sowie auch Safrol.

Der scharf schmeckende Geschmack des Pfeffers kommt zustande, indem vor allem das Piperin sowohl die Wärme- als auch die Schmerzrezeptoren erregt. Das regt wiederum den Speichel und den Magensaft an. Übrigens schüttert der Organismus dadurch auch bestimmte Verdauungsenzyme aus.

Jedenfalls war Schwarzer Pfeffer in den letzten Jahren als Heilpflanze immer wieder Gegenstand vieler wissenschaftlicher Studien, auch als Schlankmacher. Dabei entdeckten die Forscher zahlreiche positive Effekte wie antioxidative und antimikrobielle. Zusätzlich soll Schwarzer Pfeffer Entzündungen hemmen und sogar gegen Krebs positive Effekte entfalten. Heutzutage vermutet die Forschung auch, dass das Piperin die Bioverfügbarkeit anderer Stoffe, wie Kurkuma und Ibuprofen erhöht.

Schließlich ist Schwarzer Pfeffer auch gut gegen verschiedene Magen-Darm-Beschwerden und bietet auch Wirkungen gegen Depressionen, das Piperin beeinflusst zudem auch das sogenannte p-Glycoprotein und viele andere Enzymsysteme.

Dass der Schwarzer Pfeffer-Inhaltsstoff Piperin wie erwähnt auch als Schlankmacher wirken kann, muss in weiteren Studien bestätigt werden.


Schwarzkümmelöl gegen Coronaviren: Thymoquinon bei Covid 19

Schwarzkümmelöl biete vielle effektive Möglichkeiten zur Anwendung für die Gesundheit. © geo-grafika / shutterstock.com
Schwarzkümmelöl biete vielle effektive Möglichkeiten zur Anwendung für die Gesundheit. © geo-grafika / shutterstock.com

Hoffnung in der Corona-Pandemie könnte die natürliche Verbindung Thymoquinon in Schwarzkümmelöl bieten. Und zwar im Kampf gegen die Coronavirus-Erkrankung Covid 19. Mehr dazu unter https://medmix.at/thymoquinon-schwarzkuemmel-gegen-coronaviren-covid-19/.




Literatur:

Park JR, Kang HH, Cho JK, Moon KD, Kim YJ. Application of Non-Destructive Rapid Determination of Piperine in Piper nigrum L. (Black Pepper) Using NIR and Multivariate Statistical Analysis. A Promising Quality Control Tool. Foods. 2020 Oct 11;9(10):1437. doi: 10.3390/foods9101437. PMID: 33050560; PMCID: PMC7600935.

Butt MS, Pasha I, Sultan MT, Randhawa MA, Saeed F, Ahmed W.: Black pepper and health claims: a comprehensive treatise. Crit Rev Food Sci Nutr. 2013;53(9):875-86. doi: 10.1080/10408398.2011.571799.

Meghwal M, Goswami TK.: Piper nigrum and piperine: an update. Phytother Res. 2013 Aug;27(8):1121-30. doi: 10.1002/ptr.4972. Epub 2013 Apr 29

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