Allergie durch Birkenpollen: bedeutende Auslöser in unseren Breiten

Mit steigender Wärme kommt auch der Pollenflug wieder in Schwung, Birkenpollen machen Menschen mit Allergie meistens ab Februar große Probleme.

Birkenpollen gehören zu den bedeutendsten Auslösern für eine Allergie (Allergenen), die wir einatmen. Das gilt besonders in der nördlichen gemäßigten Klimazone. Dementsprechend können Birkenpollen allergische Reaktionen wie Heuschnupfen, Asthma und sogar Nahrungsmittelallergien auslösen, die mit Pollen in Verbindung stehen.

Die Pollensaison hat in den letzten Jahren wegen milder Wintertage ab Jänner häufig etwas früher begonnen. Wenn es wieder wärmer wird, dann verursachen neben Erle und Hasel besonders die Birkenpollen für Allergiker unangenehme Beschwerden. Eine Pollenallergie ist in jeden Fall mehr als nur lästig. Sie beeinträchtigt das gesamte Wohlbefinden und kann ernsthafte Folgen haben. Allergiker werden auch dringend dazu angehalten, rechtzeitig ärztlichen Rat einzuholen, da eine Pollenallergie den gesamten Körper beeinträchtigt und schwerwiegende Folgen bringen kann.

 

Intensiver Pollenflug der Birkenpollen erwartet

Der ungewöhnlich milde Januar führte in den letzten Jahren häufig zu einem frühen Beginn der Blütezeit von Erle und Hasel. Dadurch stieg der Pollenflug schnell an, was Allergikern zu schaffen machte. Eine zwischenzeitliche Kälte kann dann zwar für eine Pause sorgen und Menschen mit Allergien eine beschwerdefreie Zeit bringen. Aber irgendwann steigen die Temperaturen wieder und aktivieren den Pollenflug verschiedener Pflanzen. Häufig stehen besonders die Birkenpollen im Mittelpunkt, da ihre Blütezeit kurz bevorsteht.

Ein starker Pollenflug bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Allergiker sich auch stärker belastet fühlen. Wie jemand auf die Pollen reagiert, hängt davon ab, wie die Saison beginnt und verläuft. Wenn es gleichmäßig wärmer wird, kann sich der Körper besser anpassen, und die Belastung wird als weniger intensiv empfunden. Aber wenn es weiterhin starke Temperaturschwankungen gibt, können die Beschwerden deutlich stärker wahrgenommen werden, verglichen mit einem langsam ansteigenden Pollenflug.

 

Menschen mit Allergie sollten sich rechtzeitig auf den Flug der Birkenpollen vorbereiten

Allergiker sollten sich immer gut vorbereiten, denn die Birkenpollen-Allergie ist mehr als nur ein Ärgernis. Sie kann den ganzen Körper beeinträchtigen. Wenn Allergiker ihren Auslösern ausgesetzt sind, verändert sich sogar ihr Blutbild. In diesem Sinne erklären Experten, dass die Zahl der roten Blutkörperchen, die Sauerstoff durch den Körper transportieren, deutlich sinkt. Das führt zu einer leichten Anämie und so verstärken Birkenpollen das Gefühl der Krankheit bei Allergie-Symptomen.

Neben den bekannten Symptomen wie laufender oder verstopfter Nase, juckenden Augen und Niesen gibt es auch andere, oft ernstere Beschwerden. Um diese zu bekämpfen, ist es sehr wichtig, die Allergie früh und genau zu diagnostizieren und rechtzeitig mit einer Behandlung zu beginnen.


Literatur:

Wang X, Chen L, Ding J, Wang H, Wang X. Profiles of Birch Allergen Component Sensitization and Its Association with Pollen Food Allergy Syndrome in Northern China. J Asthma Allergy. 2023 Nov 14;16:1241-1250. doi: 10.2147/JAA.S427764. PMID: 38022747; PMCID: PMC10656847.

Li L, Chang C, Guan K. Birch Pollen Allergens. Curr Protein Pept Sci. 2022;23(11):731-743. doi: 10.2174/1389203723666220815095725. PMID: 36523114.

Biedermann T, Winther L, Till SJ, Panzner P, Knulst A, Valovirta E. Birch pollen allergy in Europe. Allergy. 2019 Jul;74(7):1237-1248. doi: 10.1111/all.13758. Epub 2019 Apr 14. PMID: 30829410.

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