Freitag, Juli 5, 2024

Zwetschgen sind gesund und gut für die Verdauung

Zwetschgen, österreichisch Zwetschken, sind gesund und gut für die Verdauung. Die Vitalstoff-reichen Früchte schützen den Körper auch vor Freien Radikalen.

Im Grunde genommen sind die Zwetschgen – in Österreich auch als Zwetschken bezeichnet – in vielerlei Hinsicht lecker. Frisch vom Baum, im fruchtigen Kuchen, in süßen Knödeln, in Marmelade sowie auch in hochprozentigen Edelbränden und Likören. Die Zwetschgen vereinen als gesunde Herbstboten die Wärme und Sonnenstunden des Sommers, unterstützen unsere Verdauung und liefern zahlreiche wertvolle Vitalstoffe. Wenngleich Zwetschgen in puncto Vitamingehalt nicht in der Topliga spielen, gehören sie dennoch zum Mittelfeld unter den Obstsorten.

 

Zwetschgen und Pflaumen

Mit über 2000 Arten zählen Pflaumen zu den sortenreichsten Obstsorten. Es gibt Eierpflaumen, Rundpflaumen, Mirabellen und viele mehr. Die Echte Zwetschke (Prunus domestica subsp. domestica) ist ebenso eine Unterart der Pflaume. Diese sehr alte Obstart stammt ursprünglich aus dem Orient. Der Zwetschgenbaum erreicht eine Höhe von bis zu sechs Metern, selten mehr.

Wie die meisten Obstbäume zählt auch dieser zur Familie der Rosengewächse. Einjährige Zweige sind mehr oder weniger kahl, ältere Äste sind bei den meisten Sorten mit bis zu 5cm langen, starken Dornen besetzt.  Die reifen blau bis schwarz-violetten Steinfrüchte sind 4 bis 8 cm groß, haben eine längliche Form und die Enden sind zugespitzt. Die Zwetschgen besitzen ein grün- gelbes Fruchtfleisch, ein weißlicher wachsartiger Überzug auf der Schale wird als „Duftfilm“ bezeichnet und schützt die Frucht vor dem Austrocknen.

Pflaumen sind rund, blau und im Gegensatz zu Zwetschken saftiger. Daher eignen sie sich besonders gut für Mus, Konfitüren sowie Chutneys.


Wie gesund ist Grüner Tee mit seiner antioxidative Wirkung?

Grüner Tee besitzt nachweislich antioxidative Wirkung. © Rozakov Dmitry / shutterstock.com
Grüner Tee besitzt nachweislich antioxidative Wirkung. © Rozakov Dmitry / shutterstock.com

Experten haben sich der Frage » Wie gesund ist Grüner Tee? « angenommen und den Grund für die stark antioxidative Wirkung von Grünem Tee belegt. Mehr dazu siehe https://medmix.at/wie-gesund-ist-gruener-tee/




Zwetschgen sind Balsam für die Nerven

Wie ein kleines Kraftpaket präsentieren sich die Zwetschgen im Herbst: Provitamin A, immunstärkendes Vitamin C, Vitamin B, aber auch Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink.

Die B-Vitamine machen die Zwetschgen zum idealen Soul-Food. Denn B-Vitamine wirken sich nämlich positiv auf das Nervenkostüm aus. Zudem fördern sie die Stressresistenz. Im Grunde genommen stellen die Zwetschgen eine gesunde Nascherei bei nervöser Unruhe und Konzentrationsproblemen dar.

Durch die enthaltene Fructose ist dieses Herbstobst der ideale Snack für Sportler. Auch figurbewusste Menschen kommen auf ihre Rechnung. Denn Zwetschgen halten mit knapp 50 Kilokalorien pro 100 Gramm auch den Kohlehydratstoffwechsel auf Trab. Und zudem unterbinden sie die Umwandlung von Kohlehydraten in Fettmolekülen. Allerdings sollten Menschen mit Fructoseintoleranz sowie Diabetiker die Früchte jedoch mit Sorgfalt genießen.

 

Die Zwetschke schützt die Zellen

Anthocyane zählen zu den Polyphenolen und verleihen der Frucht ihre bläulich violette Farbe. Diese Antioxidantien schützen den Körper vor freien Radikalen und erfreuen auf diese Weise unsere Zellen. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird von den sekundären Pflanzenstoffen in Schwung gehalten, außerdem wirken sie präventiv gegen Krebserkrankungen.

 

Die Zwetschgen sind gut für die Verdauung!

Zwetschgen enthalten auch unverdauliche Pflanzenfasern, wie Zellulose und Pektin. Diese bewirken, dass Zwetschgen die Verdauung fördern können. Denn die Inhaltsstoffe quellen im Darm auf und erhöhen so das Stuhlvolumen. Tipp: Ein wirksames Hausmittel bei Verstopfung sind über Nacht eingeweichte Trockenpflaumen.




Literatur:

Igwe EO, Charlton KE. A Systematic Review on the Health Effects of Plums (Prunus domestica and Prunus salicina). Phytother Res. 2016 May;30(5):701-31

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