Pfefferminzöl zeigt Wirkung für die Haare und fördert das Haarwachstum

Pfefferminzöl kann die Haare und ihr Wachstum unterstützen. © Madeleine Steinbach / shutterstock.com

Pfefferminzöl kann die Haare und ihr Wachstum unterstützen. © Madeleine Steinbach / shutterstock.com

Pfefferminzöl könnte die Haare kräftigen und das Haarwachstum fördern, gute Wirkung zeigte ein Haaröl aus Pfefferminzöl gemischt mit Kokos- oder Mandelöl.

Forscher bewiesen in einer Studie, dass Pfefferminzöl das Haarwachstum eine sehr positive Wirkung bringt. Allerdings wurde die Studie im Mausmodell durchgeführt, und bislang nicht am Menschen bestätigt. Schließlich zeigten die Tiere in der Pfefferminzöl-Gruppe (PEO) die auffälligsten Effekte auf das Haarwachstum. Und zwar eine signifikante Zunahme der Hautdicke, der Follikelanzahl und der Follikeltiefe. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass das Pfefferminzöl ein schnelles Anagenstadium der Haare anregt.

 

Haare wachsen in Zyklen

Haare wachsen in Zyklen, durchschnittlich wachsen sie nur etwa drei Jahre lang, dies nennt man die  Anagen-Phase. Allerdings gibt es auch Menschen, bei denen diese Phase kürzer oder etwa doppelt so lang ist. Entsprechend kürzer oder länger werden die Haare, denn ein Haar wächst etwa 1cm pro Monat.

Wenn die Anagen-Phase abgeschlossen ist, folgt eine kurze Übergangsphase, die sogenannte Katagen-Phase. Danach geht das Haar in einen Ruhezustand (Telogen- Phase) über, an dessen Ende es ausfällt.

Man bekommt trotzdem keinen Glatzkopf, denn etwa 90 Prozent der Haare befinden sich immer im Wachstum. Beim gesunden Haar wird der Follikel nach etwa zwei bis vier Monaten wieder aktiv, dann beginnt das ganze von vorne.




Minoxidil und Co: Störungen des Haarwachstums behandeln

Auch unsachgemäße Dauerwelle oder Haarfärbung sowie zu heißes Föhnen können Störungen des Haarwachstums verursachen. © alekso94 / shutterstock.com

Gegen Störungen des Haarwachstums kann man verschiedene Substanzen wie das Minoxidil einsetzen, zudem helfen auch Verhaltensänderungen. Mehr dazu siehe https://medmix.at/stoerungen-des-haarwachstums-behandeln/


Wissenswertes über die Pfefferminze

Heute kennt man etwa 30 verschiedene Arten der Minze. Aus diesen ursprünglichen Arten haben sich im Laufe der Zeit viele Hybriden gebildet. Bereits in der griechischen Mythologie findet sie Erwähnung. Um die Nymphe Minthe vor der Eifersucht seiner Ehefrau zu schützen, verwandelte Hades sie in ein duftendes Kraut.

Die Pfefferminze (Mentha piperita L.)  ist zweifelsohne die bekannteste aller Hybriden und entstand höchstwahrscheinlich aus der Bachminze und der Waldminze, erstmals wurde sie 1696 erwähnt, deshalb fehlt sie in den Kräuterbüchern der Antike und des Mittelalters. Andere Minzen wurden jedoch schon früher verwendet.

Die Pfefferminze zählt zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist eine ausdauernde, frostharte Staude und wird bis zu 90 cm hoch. Im Herbst stirbt das Kraut ab, im Frühjahr treibt die Pflanze erneut aus. 2004  wurde sie zur Arzneipflanze des Jahres gekürt.

 

TIPP: Haaröl mit Pfefferminzöl stärkt die Haare

Zwei Esslöffel Kokos- oder Mandelöl werden mit fünf bis acht Tropfen Pfefferminzöl vermischt. Diese Ölmischung wird in die Kopfhaut und dann ins feuchte Haar einmassiert. Das ist ideal für die Anwendung über Nacht. Mit einer Duschhaube oder Frischhaltefolie deckt man das Haar ab, damit die Kur besser einziehen kann. Nach der Haaröl-Anwendung mit dem Pfefferminzöl Haare wieder wie gewohnt waschen.


Mit welcher Therapie man Hirsutismus am besten behandeln kann

Ein schwach entwickelter Hirsutismus ist nicht krankhaft, doch auch wenn Frauen stärker betroffen sind, können sie heute mit Cremen und Haarentfernung eine erfolgreiche Behandlung einleiten. © Thinglass / shutterstock.com

Die Therapie mit wirksamen Cremen und Haarentfernung, wie Laser und Eflornithin, bietet betroffenen Frauen mit Hirsutismus eine erfolgreiche Behandlung. Mehr dazu siehe https://medmix.at/hirsutismus/




Literatur:

Ji Young Oh, Min Ah Park, and Young Chul Kim. Peppermint Oil Promotes Hair Growth without Toxic Signs. Toxicol Res. 2014 Dec; 30(4): 297–304

S.HIRSCH, F. GRÜNBERGER: Die Kräuter in meinem Garten (2012) Freya- Verlag

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