Blutreinigend, harntreibend: die Heilwirkung der Birke ist gut für die Niere

Die Heilwirkung der Birke kommt vor allem bei Rheuma und Infektionen des Urogenitaltraktes sowie im Zusammenhang mit der Nierenfunktion zu tragen.

Die Heilwirkung der Birke kommt vor allem bei Rheuma und Infektionen des Urogenitaltraktes sowie im Zusammenhang mit der Nierenfunktion zu tragen.

Die blutreinigende, harntreibende und die Funktion der Niere anregende Heilwirkung der Birke ist seit Jahrhunderten bekannt – sie gilt sogar als Potenzmittel.

Die Birke – wissenschaftlich Betula genannt – mit ihrer leuchtend weißen Rinde ist allseits gut bekannt. Sie symbolisiert in vielen Kulturen Fruchtbarkeit und Jungfäulichkeit und wird bei uns bekannt im Frühling als Maibaum aufgestellt. Wobei vielen Menschen die Heilwirkung der Birke – wie blutreinigend, sowie harntreibend – nicht bekannt ist. Menschen kennen den Baum mit den wurstförmigen Blüten eher als Verursacher von Allergien – der Birkenallergie.



 

Die Birke botanisch betrachtet

Pharmakologisch interessiert ist das Blatt der Birke, welches in jungem, frischem Zustand geerntet werden muss. Die Oberseite der getrockneten Blattbruchstücke ist dunkelgrün, die Unterseite heller grün gefärbt und die Blattnerven treten deutlich hervor.

Die Birkenblätter der größeren Hängebirke sind dicht drüsig punktiert, die der kleineren Moorbirke tragen nur wenige Drüsen, sind jedoch auf beiden Blattseiten etwas behaart.


Kirschen schmecken nicht nur unheimlich gut, sie sind auch sehr gesund

Kirschen sind lecker und sehr gesund, ihre gesundheitlichen Wirkungen helfen vor allem auch Gicht-Patienten. © Rastkobelic / shutterstock.com

Viele Vitamine, wenig Kalorien: Kirschen sind gesund und sehr lecker, vor allem auch bei Gicht punkten sie mit ihren gesundheitlichen Wirkungen. Mehr dazu unter https://medmix.at/kirschen-schmecken-nicht-nur-unheimlich-gut-sie-sind-auch-sehr-gesund/


Heilwirkung der Birke bei Rheuma und Infektionen des Urogenitaltraktes sowie der Niere

Hauptsächlich werden Birkenblätter und Blattknospen als Tee angewendet, so finden sich im Rheumatee von Pfarrer Weidinger aber auch in zahlreichen anderen Zubereitungen Birkenblätter, denn diese wirken stark harntreibend und sollen deshalb gut gegen Rheuma und Gicht aber auch andere Stoffwechselerkrankungen helfen.

Bei intensiver Anwendung über viele Wochen soll Birkenblätter-Tee sogar Nierensteine auflösen können, wenngleich es dafür keine eine wissenschaftliche Überprüfung gibt.

Birkenblätter (Betulae folium) der meisten Birkenarten enthalten nennenswerte Mengen an Flavonoiden, Saponinen, Gerbstoffen, ätherischen Ölen und Vitamin C.



In Mitteleuropa hat man früher vor allem die heimische Sandbirke in der Volksmedizin genutzt. Denn die Naturstoffe der Birke gilt als blutreinigend, harntreibend und anregend bezüglich der Ausscheidungsfunktion der Niere.

 

Blätter, Blattknospen und Birkensaft

Im Grunde genommen verwendet man die Blätter, die Blattknospen und der Birkensaft. Wobei gerade der Birkensaft, den man durch Anzapfen gewinnt, als besonders wirksam gilt.

Die Birke soll auch gegen Haarausfall effektiv sein, weshalb man früher Birkensaft zur Herstellung von Birken-Haarwasser verwendete. Wobei man den Birkensaft äußerlich anwenden oder direkt trinken kann.

Übrigens können Birkenblätter – ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Baumblättern – gegessen werden. Der oben beschriebene Birkensaft ist und wird durch Gärung zum Birkenwein – ein in manchen Gegenden Europas nach wie vor beliebter bäuerlicher Trank.

Dort setzen vor allem auch Männer gerne auf die Heilwirkung der Birke. Denn sie wenden Birkenwein auch als natürliches Potenzmittel mit Rauschzustand an.


Bockshornklee bringt positive gesunde Wirkung gegen Haarausfall und den Blutzucker

Bockshornklee © Swapan Photography / shutterstock.com

Die Naturstoffe von Bockshornklee entfalten gesunde Wirkung für die Milchbildung, gegen Haarausfall und zur Senkung des Blutzuckers bei Diabetes und Fettleibigkeit. Mehr dazu unter https://medmix.at/bockshornklee-wirkung-haare-blutzucker/




Literatur:

Kolosova V, Pashkova T, Muslimov M, Sõukand R. Historical Review of Ethnopharmacology in Karelia (1850s-2020s): Herbs and healers. J Ethnopharmacol. 2021 Sep 5:114565. doi: 10.1016/j.jep.2021.114565. Epub ahead of print. PMID: 34496265.

Rastogi S, Pandey MM, Kumar Singh Rawat A. Medicinal plants of the genus Betula – traditional uses and a phytochemical-pharmacological review. J Ethnopharmacol. 2015;159:62–83. doi:10.1016/j.jep.2014.11.010

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